Schüleraustausch

Georgien

Im regen Austausch sollen Schülerinnen und Schüler Kultur, Land, Sprache und Lebensweise der Austauschpartner kennenlernen und dabei gemeinsame Projekte bearbeiten und verwirklichen sowie Horizonte erweitern. Dieses ehrgeizige Vorhaben beurkundeten im Jahr 2007 Lali Berischwili, damalige Leiterin des 2. Georgischen Gymnasiums in Tbilisi (Georgien), und ihr Amtskollege Walter Breinl, ehemaliger Schulleiter der Integrierten Gesamtschule Stierstadt. Die offizielle Partnerschaft der beiden Schulen war hiermit besiegelt.

Entstanden war der Kontakt zwischen den Schulen im Jahr 2003, als Lehrer aus Georgien zum Hospitieren an die IGS gekommen waren. Bereits 2004 fuhr die erste deutsche Schülergruppe, unterstützt vom Förderverein Taunus-Tiflis, nach Georgien. Jugendliche aus Tiflis waren ein Jahr später in Oberursel zu Gast. Seither begegnen sich im zweijährigen Rhythmus Jugendliche der beiden Schulen und nutzen die Chance auf dieses unvergessliche Erlebnis.

 

Fördervereins Taunus-Tiflis e.V. in Bad Homburg HIER

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Israel

Erstmals im Jahr 2017 hatten Schülerinnen und Schüler der IGS die Möglichkeit, am Austauschprogramm des Hochtaunuskreises mit dem Partnerkreis Gilboa in Israel teilzunehmen. Gilboa liegt im Norden Israels, ist sehr ländlich und bietet dadurch die Möglichkeit, den Alltag in Israel kennenzulernen. Die meisten Jugendlichen der IGS wurden im Mai 2017 in jüdischen Familien untergebracht, ein Teil aber auch in arabischen Familien, so dass auch ein Austausch unter den Israelis stattfand.

In den Familien wurde jedoch nicht viel Zeit verbracht, da ein volles und abwechslungsreiches Programm geboten wurde. Unter anderem waren die Schülerinnen und Schüler in Jerusalem, Tel Aviv und in der Wüste, wo sie auch unter freiem Himmel übernachteten. Im Toten Meer konnte geplantscht werden und der Gilboa Berg wurde auf einer Jeep-Tour erkundet, aber auch die Gedenkstätte Yad Vashem wurde besucht und dadurch der Holocaust thematisiert.

Im Fokus des Austauschs stand der Abbau von Vorurteilen, interkulturelles Lernen, aber auch Zeit zusammen zu verbringen, Menschen und neue Kulturen kennenzulernen. Die unterschiedlichen Sprachen stellten für die Jugendlichen keine Barriere dar, denn es wurde auf Englisch kommuniziert.

Im Herbst 2017 stand dann der zehntägige Gegenbesuch an. Auf dem Programm standen neben Köln, Limburg, Frankfurt und Rüdesheim auch Point Alpha als Sinnbild der deutsch-deutschen Geschichte und der Besuch der Gedenkstätte in Hadamar.  

Wir freuen uns auf die nächste Teilnahme von IGS-Schülerinnen und –Schülern am Austauschprogramm des Hochtaunuskreises.

 

Partnerschaft Gilboa Hochtaunuskreis HIER